Die Kraft der Selbsthypnose

Die Kraft der Selbsthypnose

Stell dir vor, dein Geist ist ein Projektor – er wirft Bilder auf die Leinwand deines Alltags. Welche Filme laufen, hängt oft nicht von außen ab, sondern von dem, was du innen wählst. In diesem Artikel erfährst du, wie Selbsthypnose dir hilft, die Regie über diesen Inneren Film zu übernehmen.

Film eins zeigt alles, was du an dir nicht magst: Niederlagen, peinliche Momente, Vergleiche mit Menschen, die scheinbar besser sind.
Film zwei leuchtet in warmen Farben: Erfolge, Begegnungen mit Freunden und Familie, Tätigkeiten, die dir Freude schenken, Augenblicke, in denen du strahlst.

Der Clou: Du entscheidest, welchen Film du anschaust. Dieses Gedankenexperiment bringt auf den Punkt, wie wir täglich unsere Realität gestalten – und wie Selbsthypnose uns dabei unterstützt. 

Selbstwert kommt von innen – nicht von außen

Im Wirtschaftsleben steigt und fällt der Wert von Dingen mit Angebot und Nachfrage. Unser Selbstwert folgt anderen Regeln. Er entsteht von innen heraus, unabhängig von Bewertungen oder „Nachfrage“ von außen.
Selbstwert heißt, dass wir uns nicht über Likes, Gehälter oder Komplimente definieren, sondern den eigenen Wert spüren und anerkennen.

Selbstwirksamkeit – das Gefühl, gestalten zu können

Selbstwirksamkeit bedeutet, zu erleben: Ich habe Einfluss auf mein Leben. Wenn wir uns als handlungsfähig erfahren, wächst der Mut, eigene Entscheidungen zu treffen – zum Beispiel, welcher innere Film laufen darf.

Selbsthypnose als Werkzeug

Selbsthypnose ist kein Hokuspokus. Sie bedeutet, die Aufmerksamkeit bewusst neu auszurichten – wie ein mentaler Regisseur, der den Projektor steuert.

  • Wir zwingen unser Unbewusstes nicht, sondern laden es ein, hilfreiche Bilder zu wählen.

  • Wir nutzen die „Sprache der fünf Sinne“ – Bilder, Klänge, Körperempfindungen – um neue Realitäten zu verankern.

  • Bewusstes Denken und unbewusste Prozesse arbeiten zusammen, um unsere Wahrnehmung zu formen.

So wird Selbsthypnose zu einem Werkzeug, mit dem wir unseren Aufmerksamkeitsfilter trainieren: abwertende Stimmen ausblenden, hilfreiche Gedanken verstärken, zu den eigenen Stärken zurückkehren.

Dein innerer Regieplatz

Ob wir auf den „negativen“ oder den „positiven“ Film fokussieren, liegt bei uns. Mit Selbsthypnose lernst du, den Projektor zu steuern:

  • Wertungen filtern

  • Zu den eigenen Stärken zurückkehren

  • Ressourcen regelmäßig aktivieren

  • Herausforderungen standhalten

So wächst der Selbstwert – nicht, weil du etwas Neues erfindest, sondern weil du dich selbst klarer siehst und anerkennst.

Selbsthypnose bedeutet nicht, Probleme zu verdrängen. Im Gegenteil: Wir geben Schwierigkeiten bewusst Raum, halten inne und vertrauen darauf, dass wir ihnen begegnen können. So entstehen innere Weite und Gelassenheit.


Fazit:
Selbstwert ist kein Geschenk von außen, sondern ein innerer Prozess. Indem du deine Selbstwirksamkeit stärkst und Selbsthypnose nutzt, wirst du zur Regisseurin oder zum Regisseur deines eigenen Lebensfilms – und entscheidest, welche Bilder deine Realität prägen. Effektive Selbsthypnose gibt dir das Steuer in die Hand, damit du den Film deines Lebens so gestaltest, dass er dich stärkt, nährt und trägt.
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